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Aufräumtipps: Das kann dann mal weg!

Die Japanerin und Bestseller-Autorin Marie Kondo hat das Ausräumen schick gemacht. Man muss damit nicht bis zum Frühjahr warten – denn was Du heute kannst entsorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Wir geben 5 Aufräumtipps – die unsere Wohnung und unseren Geist von Ballast befreien!

Es heißt doch immer: Frühlingszeit ist Aufräumzeit! Auch wenn da sicher etwas dran ist und sich das Frühjahr ganz besonders eignet – es tut zu jeder Jahreszeit wahnsinnig gut, unsere Räume von Ballast zu befreien. Gerade vor der Weihnachtszeit kann es richtig gut tun, einmal “Klar Schiff” zu machen, bevor Weihnachtsschmuck, Tannenbaum und die Liebsten anrücken. Doch nicht nur der Zeitpunkt ist ideal. Auch die Wirkung einer aufgeräumten Wohnung, Hauses oder allein des Arbeitszimmers kann sich jetzt voll entfalten. Das Jahr neigt sich schließlich dem Ende zu und wir ziehen erste Bilanzen der letzten Monate und schmieden Pläne für 2020. Was gibt es besseres als Räume, in denen wir das Gefühl haben, tief Luft holen zu können? Außerdem: Räume und Orte, die vom Ballast befreit sind, sorgen für bessere Energien und eine Klarheit, die sich auf unseren Geist übertragen kann.

Klingt gut? Na dann, lasst es uns anpacken! Hier sind fünf Tipps zum Aufräumen:

1. Kleiderschrank – oder die Frage: Macht mich dieses Stück glücklich?

Die Methode der Japanerin Marie Kondo mag radikal klingen, aber gerade wenn es darum geht, unseren Kleiderschrank auf Vordermann zu bringen, ist sie unschlagbar, wie ich finde. Das Konzept geht so: Nehmt alle (!) Kleidungsstücke aus eurem Schrank (ja, wirklich alle, auch jede einzelne Socke!) und sammelt alles in der Mitte eures Schlafzimmers. Wahrscheinlich werdet ihr jetzt einen nahezu unbezwingbaren Kleiderberg vor euch haben! Aber nur Mut, bald kommt Ordnung ins Chaos! Danach nehmt ihr jedes einzelne Kleidungsstück (ja, auch die Socken!) in die Hand und hört ganz tief in euch hinein: Macht euch dieser Pullover glücklich? Verbindet ihr positive Gefühle mit der Hose oder warum tragt ihr sie gar nicht so oft? Ob das Kleid, das nun schon zwei Jahre ungetragen im Schrank hängt, noch zu seinem großen Auftritt kommt? Will ich wirklich den zu klein gewordenen Rock behalten obwohl er mir nur ein schlechtes Gewissen macht, wie er da so stumm und anklagend im Schrank hängt? Eben! Weg damit! Natürlich, das Ausmisten à la Marie Kondo kostet Zeit, schließlich soll man sich mit wirklich jedem einzelnen Stück befassen. Aber dafür geht es viel tiefer als das normale “Kann das weg?”. Man hört wirklich in sich rein und nur die wahren Herzensstücke dürfen bleiben. Ich finde diese Idee ganz wunderbar! Und netter Nebeneffekt: Der Schrank wird deutlich leerer – und endlich ist auch wieder Platz für neue Herzensstücke!

2. Küche: Lasst nur stehen, was euch gut tut

Nutzt das Aufräumen in der Küche, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Also, ich hoffe nicht, dass das im wahrsten Sinne des Wortes nötig ist … Also, jetzt aber im Ernst: Zum einen sammeln sich auch hier jede Menge Lebensmittel an, die vielleicht nicht mehr ganz so frisch sind – weg mit ihnen! Und dann haben sich auch im besten Haushalt Dinge angestaut, die auch nicht mehr ganz so gesund sind – wie die berühmten Fertiggerichte. Mein Tipp: Macht euch ehrlich und lasst nur das stehen, was euer Körper braucht – und was ihm gut tut!

3. Badezimmer – where are my darlings?

Wie ihr ja wisst, lieeeeeeebe ich Kosmetik und bin ein totaler Beauty-Junkie. Mit meiner Lippenstift-Sammlung im Bad könnte ich wahrscheinlich ein ganzes Museum eröffnen! Aber was bringen all die schönen Tiegel, Pinsel und Dosen, wenn man komplett den Überblick verliert? Darum: Bringt Ordnung in eure Beauty-Sammlung! Ihr könnt zum Beispiel Besteckschubladen umfunktionieren und so die Tools feinsäuberlich voneinander trennen. Parfums könnt ihr wunderbar auf einer Etagère in Szene setzen (macht was her!) und kleine Boxen (bloß nicht alles in eine große!) helfen, die Schätze nach Produktart zu sortieren – Masken in die eine, Seren in die andere, ihr wisst schon! Mit ein wenig Ordnung könnt ihr euer Badezimmer in ein richtig schickes, kleines Spa verwandeln. Das Auge cremt bekanntlich mit!

4. Wohnzimmer: Chaos gar nicht erst entstehen lassen!

Kennt ihr das Gefühl, in ein schönes Ferienhaus zu kommen? Wenn ihr das erste Mal das Haus betretet (im Hintergrund seht ihr vielleicht sogar ein Stück Meeresblau) und ihr habt das Gefühl, hier richtig frei atmen zu können? Im Wohnzimmer liegt auf dem Sofa eine kuschelige Decke und wunderschöne großen Kissen? Alles sieht so… aufgeräumt aus? Vielleicht nicht exakt so (den Meeresblick bekommt man leider mit noch so viel Aufräumen nicht hin), aber zumindest grundsätzlich können wir dafür sorgen, dass unser Wohnzimmer aufgeräumter aussieht. Eine simple, aber effektive Methode nennt die US-Bloggerin Shifrah Combiths “Completing the Cycle”. Vereinfacht gesagt legt man alles, was man genutzt hat, wieder an den Ursprungsort zurück, sobald man es nicht mehr braucht. Ein einfaches Beispiel: Ihr habt euer Handy geladen und legt das Kabel – statt es neben dem Sofa in der Steckdose stecken zu lassen – wieder dorthin, wo es “hingehört” (zum Beispiel in eine Schublade mit Technik-Klimbim). Einfach, aber effektiv! Und: Dieses Vorgehen funktioniert natürlich auch in jedem anderen Raum!

5. Arbeitsplatz: Was hilft dir, kreativ zu sein?

Sei es das Arbeitszimmer oder der Schreibtisch, an dem ihr die wichtigen Dinge erledigt: Jeder Mensch braucht einen Ort, an dem er klar denken kann. Und der kann bei jedem völlig anders aussehen! Manchem hilft ein großer, cleaner Tisch mit einem Laptop und einer Tasse Tee, mancher braucht die optische Unruhe aus Entwürfen oder Erinnerungsstücken. Zahlreiche berühmte Kreative haben übrigens ihren Arbeitsplatz so eingerichtet, dass sie dort nur Dinge dulden, von denen sie wissen, dass sie ihre Kreativität befördern – wie ein Bücherregal. Alles andere: wird konsequent rausgeschmissen!

 

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