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BitterLiebe: Wo steht das Erfolgs-Start-up aus DHDL?

Bitterstoffe sind wichtig für unsere Balance – und nach dem Essen eine Wohltat. Die Gründer des Start-ups BitterLiebe rücken die Gesundmacher wieder in unser Bewusstsein – und starten mit Judith Williams an ihrer Seite gerade kräftig durch. Wie hat sich ihr Leben seit ihrem Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ verändert? Zeit für eine erste Zwischenbilanz!

Andre Sierek und Jan Stratmann können sich noch genau daran erinnern, wie nervös sie waren, bevor sie die „Höhle der Löwen“ betraten. „Wir haben einige Übungsrunden gedreht, vor unseren Freundinnen, vor unseren Eltern und vor unserer Schwiegermutter-in-spe“, blicken die beiden zurück. „Der Puls war sehr hoch.“ Am Ende hat sich diese gute Vorbereitung mehr als ausgezahlt. Drei Angebote lagen auf dem Tisch, Judith Williams bekam den Zuschlag und durfte investieren – für 200.000 Euro bekam sie 20 Prozent der Unternehmensanteile.
Die Sendung wurde Anfang Oktober ausgestrahlt. Was hat sich seitdem für das Mannheimer Start-up verändert?

Durch Judiths Engagement bekommen die beiden Gründer (hier findet sich ein Porträt) nun die volle Unterstützung von ihrem Team. Und mit dem Team sei alles möglich, sagen Andre und Jan. „Sie sind Vollprofis in Sachen Markenaufbau. Wir konnten unser Wachstum innerhalb kürzester Zeit massiv steigern und unterm Strich werden uns durch die Partnerschaft Türen geöffnet, für die wir ansonsten jahrelang hart hätten kämpfen müssen“, erzählt Andre. Ein Teleshopping-Deal mit HSE24 wurde bereits eingetütet und pünktlich zum Ausstrahlungstermin der Sendung startete deutschlandweit der stationäre Verkauf in der Drogeriekette dm.

Gründeralltag: Früh aufstehen, lange Gas geben

Seit ihrem erfolgreichen Pitch bei DHDL kam auf die beiden Gründer eine ganze Menge an Aufgaben hinzu. Die Produktionsmenge musste erhöht und die Logistik dahinter aufgebaut werden. Personalplanung, Marketing und Vertrieb sind nur einige weitere Punkte, die sie nun genau durchorganisieren müssen. Und deshalb geht´s bei BitterLiebe auch früh am Tag los: Um 7.30 Uhr ist Jan im Büro, eine halbe Stunde später ist Andre da. Und dann: „Zwölf Stunden powern und zwischendurch eine Runde Tischtennis“, erzählt Andre. Und Jan ergänzt lachend: „Seit wir im neuen Büro sind, sind alle ganz wild auf Tischtennis-Turniere“. Und die sind heute auch möglich: Das Team ist innerhalb eines halben Jahres von einem auf acht Mitarbeiter angewachsen.

Mit Judith Williams nachhaltig wachsen

Und was war die größte Herausforderung bislang? Das komplizierte deutsche Recht! „Für Nahrungsergänzungsmittel ist das ein extremer Graubereich und man bekommt wenig Hilfe, wie man Stoffe deklarieren muss und was auf einer Verpackung zu sehen sein muss,“ sagt Andre.

Bei all diesen Dingen hilft ihnen das Expertenteam von Judith Williams, mit dem sich die Gründer eng austauschen. „Wir haben noch echt viel Arbeit vor uns“, konstatieren Andre und Jan. „Und deshalb sind wir sehr froh, dass wir mit Judith Williams den weiteren Weg gehen.“ Und da haben alle einiges vor: In fünf Jahren will das BitterLiebe-Team mit seinen Produkten im Regal in jeder europäischen Drogerie stehen, online weiter stark wachsen und der Inbegriff für Wohlbefinden und Bitterstoffe sein.

andre sierek & jan stratmann bitterliebe 4

Wie kamen die BitterLiebe-Gründer auf ihre Idee?

Früher gab es nach dem Essen keinen Espresso, sondern eine Runde Bitterstoffe. Das waren kleine Fläschchen, deren Inhalt meist von Heilpraktikern zusammengemischt wurde. Mit Hilfe einer Tropfenpipette nahm man ein paar Tropfen zu sich. Das galt damals als sehr verdauungsfördernd und appetitanregend. Die beiden Gründer kamen durch ihre Schwiegermutter-in-spe auf die Idee, aus dieser fast vergessenen Tradition ein eigenes Geschäft zu machen. Dazu muss man erklären: Sierek und Stratmann Freundinnen sind Schwestern. Und bei ihnen zuhause servierte deren Mutter, eine gelernte Heilpraktikerin die Tröpfchen nach dem Essen. Diese schmeckten nicht nur, sondern waren auch noch außerordentlich wohltuend.

Was bietet BitterLiebe an?

Aktuell bietet BitterLiebe drei verschiedene Produkte an: Tropfen, ein Pulver und einen Tee: Die BitterLiebe Tropfen (14,95 Euro) enthalten die Kraft von 15 Naturkräuter und Wurzeln. Das BitterLiebe Pulver (14,95 Euro) besteht aus sieben Naturkräutern und Wurzeln (für Smoothies und Salatsoßen, aber auch Müslis oder Schnitzelpanaden). Der BitterLiebe Tee (13,95 Euro) wurde aus sechs Kräutern und Wurzeln zusammengestellt. Die Produkte lassen sich vielseitig einsetzen. Online stellt BitterLiebe immer wieder Rezepte vor, in die sich die Stoffe ohne weiteres integrieren lassen. Ein wichtiger Punkt für den Erfolg ist der Geschmack: „Der ist bei uns erfrischender als bei klassischen Bitterstoffen“, sagt Gründer Andre Sierek.

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