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Bye-bye Schweinhund, hallo Hingabe!

Guten Morgen, liebe Vorsätze! Zu Beginn des Jahres nehmen wir uns oft etwas Sinnvolles vor – um schon nach wenigen Wochen festzustellen, dass der innere Schweinehund mal wieder gewonnen hat. In diesem Sunday Soul Letter verrate ich euch, warum es sich lohnt, für seine Ziele zu kämpfen und wie ihr euren größten inneren Kritiker erfolgreich austrickst. Ich hätte da ein paar Ideen…

Ihr Lieben,

willkommen in 2020! Das neue Jahrzehnt ist jetzt schon …hoppla! Mehr als zwei Wochen alt!
Was habt ihr euch dafür vorgenommen? Vielleicht: gesünder essen? Eure Geschäftsidee endlich angehen? Mehr Sport zu treiben? Seltener mit dem Auto zu fahren? Euch nicht mehr über Kleinigkeiten aufzuregen (auch wenn der Partner die Socken… ihr wisst schon)? Oder mehr Zeit für eure Liebsten zu haben? Und, jetzt mal ehrlich: Wie viele Vorsätze habt ihr schon gebrochen oder auf später verschoben?

Ich kenne das, glaubt mir! Und Gründe dafür gibt es ja ständig: Plötzlich brach bei der Arbeit das Chaos aus… die Kinder wurden krank… der Partner hatte etwas vergessen, obwohl er es versprochen hatte.… da war diese Einladung zum Käse-Fondue… und das Sportstudio hatte (Überraschung!) um 23 Uhr geschlossen…

Jedes Mal, wenn ich über solche Hindernisse oder Versuchungen stolpere, meine Ziele zu durchbrechen, sage ich mittlerweile:

Und täglich grüßt der Schweinehund!

Denn wenn man sich auf jemanden verlassen kann, dann ist es diese fiese innere Stimme, die abends sagt: „Mach die Umfrage mit den potentiellen Kunden für deine Business-Idee doch lieber morgen und entspann dich jetzt mit der neuen Netflix-Serie, von der alle reden.“Nur, um am nächsten Tag zu tönen: „Du kommst mit deinen Plänen aber auch nicht voran!“ Gemein, oder? Wie also können wir dem entkommen? Wie können wir den inneren Schweinehund zum Schweigen bringen (oder zumindest: etwas kleinlauter machen) und mehr von dem machen, was uns eigentlich wirklich gut tut? Ich glaube: Wir müssen uns selbst ein wenig austricksen.

Let joy rule your life!

Judith Williams

Hand aufs Herz: Was ist euch wirklich wichtig?

Zunächst einmal gilt es, die Vorsätze nochmal unter die Lupe zu nehmen: Habt ihr euch eure Ziele aus einem schlechtem Gewissen heraus gesetzt? (Weil ihr das Gefühl habt, hier in der Vergangenheit nicht „gut genug“ gewesen zu sein?) Oder sind sie euch wirklich wichtig? Und falls ja, was genau daran? Warum wollt ihr dieses Ziel erreichen? Je genauer wir das wissen, desto besser können wir damit arbeiten. Steht auf der Liste etwa: Mehr Sport machen. Dann fragt euch: Warum genau? Wollt ihr abnehmen? Oder weniger gestresst sein? Welche Bewegung tut euch gut? Und vor allem: Wie könnt ihr euer Ziel in den Alltag integrieren?

Experten haben nämlich herausgefunden, was wir oft falsch machen, wenn wir uns gute Vorsätze vornehmen: Zum einen formulieren wir unsere Wünsche oft unkonkret („mehr Sport“), statt festzulegen, was wir wann überhaupt leisten können. Außerdem unterschätzen wir, wie schnell unsere Willenskraft verfliegt. Fachleute raten deshalb, dass wir uns Routinen schaffen sollten – und seien es anfangs nur kleine! –, um auf Dauer das zu erreichen, was wir uns wünschen. (Schau dir auch die Rituale von drei Gründerinnen an, vielleicht inspiriert dich direkt etwas?)

Wollen wir – als ein Beispiel – mindestens einen Tag in der Woche unsere neue Geschäftsidee prüfen, dann hilft ein Blick in den Kalender: Wann kann ich überhaupt? Ist die Antwort: Freitags ab 8.30 Uhr, dann ist das jetzt ein fester Termin im Kalender. Und der wird eingehalten, komme was wolle!

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Am Anfang ist es vielleicht noch mühsam, sich den Tag freizuhalten, weil andere Verpflichtungen rufen, aber nach und nach wird es zur Gewohnheit und ihr fangt an, es zu genießen. Tja, und dann lacht ihr – und nicht der Schweinehund! Und noch eine Idee: Wer sagt eigentlich, dass Vorsätze nur wertvoll sind, wenn sie etwas mit „Überwindung“ (wie die halbe Stunde laufen am Morgen) zu tun haben?

Wie wäre es mit dem Vorsatz, einmal im Monat mit der besten Freundin in eine Ausstellung zu gehen? Oder in die Sauna? In einen Lesezirkel einzutreten? (hier haben wir Tipps für mehr „Me Time“ zusammengestellt) Oder mit dem Partner einmal im Monat ein neues Restaurant zu testen oder ins Theater zu gehen?

Gute Vorsätze können auch einfach Inspirationen sein, die unser Leben bereichern. Und das Beste daran: Ganz nebenbei geben wir, wenn wir uns schöne Erlebnisse gönnen, auch viel besser auf uns und unsere Liebsten acht. Probiert es mal aus!Ich wünsche euch viel Glück und vor allem: ganz viel Freude!

Alles liebe ❤️
Eure Judith

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Kommentare

  1. Daniela Hoffmann 19.01.2020, 17:25

    Eine Entschuldigung warum etwas nicht geht, gibt es immer!
    Kann ich nicht gibts nicht, will ich nicht ist hingegen der eigentliche Grund ☝️

    • Liebe Daniela,

      lieben Dank für deinen Kommentar! Du hast so recht! Alles ist eine Sache des Mindsets. Letzten Endes geht es doch eher um das “wie” und nicht um das “ob”.
      Wir freuen uns über deine weiteren Kommentare – schon heute geht ein spannender, neuer Beitrag live.

      Herzliche Grüße,
      deine live your dream Redaktion

  2. Hallo Judith,
    es ist genau so wie du schreibst. Ich wollte immer regelmäßig Sport machen. Das Wollen alleine hat nicht gereicht. Seitdembich aber ich mich aber im Mai 3 x die Woche fest mit meiner Tochter zu einer festen Uhrzeit verabredet habe ziehen wir das durch. Das macht mich stolz und zufrieden. So kann’s weiter gehen. Mit meinem Sohn stecke ich gerade in einer Zucker-Challenge. Wir verzichten für eine Woche auf Zucker. Wir sind beide motiviert weiterzumachen!
    Liebe Grüße

    • Liebe Korinna,

      ganz lieben Dank für deinen Kommentar! Das klingt ja großartig und genau so schafft man die kleinen Erfolge. Großen Respekt von unserer Seite an euch: Nach Weihnachten und Silvester gleich einen Zuckerentzug durchzuziehen ist wirklich sehr diszipliniert! Weiter so!

      Herzliche Grüße,
      deine live your dream Redaktion

  3. Spomenka Kyslinger 19.01.2020, 12:04

    Hallo liebe Judih,
    Mein größter Traum wäre mein Hobby zum Beruf zu machen.
    Ich bin eine Künstlerin 👩🏻‍🎨 damit meine ich dass ich Kunstwerke (Bilder)male.Ich möchte die Menschen damit ansprechen,erreichen

    Liebe Grüße
    Spomenka
    (kreativblatt)

    • Liebe Spomenka,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Kunst ist ein tolles Hobby! Nicht jeder kann von sich behaupten, mit dem was er tut Menschen so emotional zu erreichen. Das schafft die Kunst auf eine magische Art und Weise.
      Wir wünschen dir ganz viel Erfolg – go your way!

      Herzliche Grüße,
      deine live your dream Redaktion

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