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Challenge yourself: Wie du dich selbst herausforderst und wächst

Viel zu oft grübeln wir selber zu lange über uns und neue Projekte nach. Schnell findet man sich damit ab, dass manche Dinge einfach nicht gelingen wollen. Und doch wurmt es uns – das kenne ich! Mein Tipp: Challenge dich – und frag ganz offen Menschen um Rat, die dich am besten kennen und alles für deinen Erfolg tun: deine Freunde und Vertrauten. Mit ihrer Hilfe fällt es dir leichter, zu wachsen.

Wenn das alte Jahr endet und das neue beginnt, schlagen wir immer eine neue Seite in unserem persönlichen Buch auf. Es liegt jetzt an uns, zu entscheiden, mit welchen Inhalten wir das Buch befüllen: Wie geht unsere „Geschichte” weiter? Was soll die Heldin erleben? Von welchen Ängsten will sie sich befreien? Welchen Herausforderungen will sie sich stellen? Was möchte sie lernen? Und welche Person möchte sie heute in einem Jahr sein? Kurz: Du bist die Drehbuchautorin deines Lebens! Nutze diese Chance und – um im Bild zu bleiben – beschreibe die Seiten der nächsten zwölf Monate so dicht wie möglich. Mach das neue Jahr zu deinem Jahr!

Gerne würde ich euch dazu eine kleine Aufgabe mit auf den Weg geben. Dabei nutzen wir die Power von ehrlichem Feedback, um persönlich zu wachsen.

Was schätzen andere an dir?

Ganz oft gehen Fremd- und Eigenwahrnehmung auseinander. Gerade wir Frauen erkennen unsere positiven Eigenschaften gar nicht oder neigen dazu, unser Licht unter den Scheffel zu stellen. Oder wir sind uns sicher, selbstbewusst aufzutreten – und wirken auf andere aber zu vorsichtig. Und natürlich hat jeder von uns viele Angewohnheiten, die uns selbst gar nicht auffallen. Wenn wir andere um offenes Feedback bitten, geht es darum, genau das herauszufinden: Wir gehen quasi auf Entdeckungsreise in unseren eigenen Geist und Körper!

Such dir die richtigen Menschen für deine Challenge!

Der wichtigste Schritt gleich zu Beginn: Eine Challenge mit Vertrauten geht nur mit … genau: Vertrauten. Klingt banal, wird aber immer wieder vergessen. Deshalb: Wähle die ein, zwei oder drei Menschen aus, denen du wirklich vertraust und deren Meinung du schätzt. Das können Freunde oder Verwandte aber auch Kollegen von der Arbeit sein. Hab keine Scheu, sie um diesen Gefallen zu bitten. Die meisten Menschen finden es wunderbar, dir helfen zu dürfen. Denn es ist ja auch eine Wertschätzung ihnen und ihrer Meinung gegenüber, die du damit ausdrückst.

Deine Vertrauten wollen dir helfen – lass es zu und nutze die Chance!

Judith Williams

Feedback einholen – und die Chance ehrlich nutzen!

Schildere deiner Vertrauensperson so genau wie möglich, was du mit ihrer Hilfe herausfinden möchtest. Zum Beispiel: Wie klinge ich in einem Telefonat? Bin ich zu zögerlich? Wie schaut es aus, wenn ich vor einer Gruppe präsentiere? Wie wirkt meine Kleidung oder meine Körpersprache? Übe nun – zum Beispiel – eine Präsentation und bitte deine Vertrauten um ihre Einschätzung: Wie kommt das an? Was klappt schon super, wo wirke ich unsicher? Hake unbedingt genau nach, um wirklich zu verstehen, was der andere dir sagen will.

Ganz wichtig: Sei nicht beleidigt! Natürlich lieben wir es alle, gelobt zu werden. Aber jetzt geht es darum, die Chance zu nutzen, deine Schwächen herauszufinden – und an ihnen ernsthaft zu arbeiten.

Stell dich deinen Schwächen – und mach Stärken daraus

Und nun setze dir deine persönliche Challenge: Übe genau das, was dir dein Feedback-Geber mitgegeben hat – jeden Tag für fünf Minuten. Also: Trag vor Kollegen eine Idee vor – und sei es nur eine kleine. Versuche, mit einer selbstbewussten Körpersprache über die Straße zu gehen. Ändere deinen Gesprächsstil am Telefon. Und auch hier können dir deine Vertrauten helfen: Bitte sie, dir als Sparringspartner zur Seite zu stehen. Übe mit ihnen, andere anzusprechen, zu überzeugen … oder, oder. Es gibt so viele Möglichkeiten! Wir nutzen sie viel zu selten.

Das Wichtigste ist: Anfangen, machen – und jeden Tag dranbleiben. Beobachte dich selbst dabei und du wirst feststellen: Es wird dir jeden Tag ein wenig leichter fallen. Versprochen!

Mein Tipp: Nutzt die ersten Wochen des Jahres, um mit ganz viel Liebe an euch zu arbeiten und besser zu werden. Und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet. Habt ihr schon mal Feedback eingeholt? Was hat sich dadurch für euch verändert? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, wie euch die Übung gefallen hat und was ihr für euch mitgenommen habt – ich bin gespannt!

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