happiness das gibt uns halt

Das gibt uns Halt!

Manchmal präsentiert sich das Leben wild und ungestüm und stellt uns vor ungeahnte Herausforderungen. Wie können wir mit solchen Situationen umgehen? Wie und wo finden wir Halt? Hier zeige ich dir, wie mein Erste-Hilfe-Set für stürmische Zeiten aussieht: Vier einfache Schritte, um wieder zu uns zu kommen und durchzuatmen.

Ja, das Leben ist wunderbar. Aber nicht immer nur voller Sonnenschein. Manchmal tauchen aus dem Nichts ungeahnte Herausforderungen auf. Umstände, mit denen wir so nicht gerechnet haben. Ein Sturm, der scheinbar alles ins Wanken bringt.

Ich selbst liebe die Bewegung im Leben. Ich mag neue Herausforderungen. Und ich weiß aber auch, dass es Momente gibt, die einen ganz schön aus der Bahn werfen können.

Vielleicht ein überraschender Umbruch am Arbeitsplatz? Eine Veränderung in deiner Ehe? Ein Schicksalsschlag in der Familie oder eine brenzlige gesundheitliche Situation? Manchmal kommt der Sturm so unerwartet, dass man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Eben war doch noch alles gut. Und jetzt? Chaos.

In solchen Momenten ist es gar nicht so leicht, all das Gute und Schöne zu sehen. Aber wie auch immer sich der Sturm des Lebens präsentiert: Du hast es in der Hand! Gibst du deiner Angst nach oder stellst du dich diesem Sturm mutig entgegen?

Be a lighthouse in the storm!

Judith Williams

Wie das geht? Ich bekomme in Interviews häufig Fragen wie diese gestellt: „Wie schaffen Sie das eigentlich alles auf einmal: Fernsehauftritte, Familie, Unternehmertum? Haben sie da ein Patentrezept?“ Meine Antwort darauf lautet: I am surfing the waves! Denn natürlich gab es auch in meinem Leben nicht nur Höhen, sondern auch Zeiten in denen es nicht rund lief. In diesen Zeiten bin ich unheimlich gewachsen und habe noch mehr gelernt, auf mein Herz zu hören. Ja, gerade dann, wenn das Außen unglaublich turbulent ist, können wir ganz neue Quellen der Kraft in uns selbst entdecken.

Hier teile ich mit dir mein Erste-Hilfe-Set für Halt in stürmischen Zeiten:

1. Kreiere dir eine schöne Morgenroutine

In schwierigen Zeiten flippt unser Geist manchmal aus. Wir grübeln und grübeln und grübeln und das Gedankenkarussell kann alles noch grauer erscheinen lassen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns erlauben, inne zu halten. Eine wohltuende Routine direkt am Morgen kann dir dabei helfen. Meine Empfehlung: Notiere deine Gedanken direkt nach dem Aufstehen in einem schönen Journal. Dann bleiben sie nicht den ganzen Tag im Kopf hängen. Und bewege dich mit ein paar sanften Yogaübungen raus aus deinem Kopf und rein in deinen Körper.

2. Suche dir Unterstützung bei deiner Familie, deinen Freunden

Egal wie stark wir sind: Manche Dinge können wir nicht allein bewältigen. Und das müssen wir auch gar nicht. Es kann so unglaublich befreiend sein, wenn man mit einem lieben Menschen über seine Sorgen spricht, sich Feedback holt und vielleicht auch um Unterstützung bittet. Nichts ist heilsamer als die Empathie eines anderen Menschen!

3. Geh’ in die Natur!

Wenn der Tag wirklich stressig ist und sich eine Challenge an die nächste reiht, hilft mir ein Spaziergang in der Natur. Der Duft des Waldes, im Wind rauschende Blätter, Vogelstimmen – die Natur ist Balsam für die Seele. Sie hilft uns dabei, wieder Ruhe zu finden und bei uns selbst anzukommen.

4. Praktiziere Dankbarkeit

Dankbarkeit ist so ein unglaublich magisches Tool! Vor allem dann, wenn du glaubst, dass es eigentlich gerade nichts gibt, wofür du dankbar sein kannst. Glaube mir: Irgendetwas findet sich immer! Schreibe dir jeden Abend und jeden Morgen drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Du wirst sehen: Deine Energie wird sich blitzschnell verändern.

Wie groß der Sturm auch sein mag: Gebt nicht auf und glaubt weiterhin an euch!

Ich tue es. 😘

Sharing is caring!

Kommentare

  1. Liebe Judith, Deine Tipps stimmen absolut. Danke dafür.
    Natur hilft immer, wenn sie bewusst genossen wird.Und wenn es 5 Minuten in der Stadt auf einem grünen Spielplatz sind, in denen man die im Sand badenden Spatzen beobachtet. Auch das Überlegen und Aufschreiben der Tageserlebnisse, für die man dankbar ist und die einfach schön waren, stärkt.
    Was auch hilft: sich ganz entspannt hinlegen und beim tiefen Atmen sich vorstellen, dass alle Ärgernisse mit dem Ausatmen hinausgehen und mit der frischen Luft beim Einatmen wieder “aufgetankt” wird.

    • Liebe Christina,
      danke dir für deinen Beitrag. Wie schön, dass es dir ähnlich geht und du auch deine Rituale entwickelt hast und damit genau weißt, was gut ist für dich. Das ist so wichtig und ist ein wesentlicher Schritt für mehr Achtsamkeit.
      Wir freuen uns über weitere Kommentare von dir.
      Hab noch eine zauberhafte Adventszeit.

      Herzliche Grüße,
      deine live your dream Redaktion

Dein Kommentar

Felder mit * sind Pflichtfelder