lifestyle judiths trendreport light up your life

Das perfekte Licht: Light up your life!

In der dunklen Jahreszeit tut uns zusätzliches Licht so richtig gut. Wir verraten, wie man mit wenigen Handgriffen und dem richtigen Licht aus jedem Zuhause einen Wohlfühlort macht. Vom dimmbaren Deckenstrahler über indirekte Lichtquellen bis hin zur guten alten Kerze sagen diese Tipps dem Winterblues den Kampf an. Sogar dann, wenn wir gar kein Tageslicht abbekommen!

It’s winter time! Wie wunderschön ist es, jetzt mit seinen Liebsten am Weihnachtsbaum zusammenzusitzen und einfach mal gar nicht zu tun – außer in die vielen kleinen hellen Lichter zu schauen. Herrlich, nicht wahr?
Doch es kommt nicht von ungefähr, dass wir uns von dem Strahlen der Kerzen so angezogen fühlen. Nach zwei, drei Monaten, in denen die Sonne meist nur kurz und mit zu wenig Kraft strahlte, leiden wir alle unter einem ziemlichen Lichtmangel. Die dunklen Tage schlagen aufs Gemüt und manch einer würde sich am liebsten wie die Tiere in den Winterschlaf zurückziehen: der Bedarf nach Ruhe steigt, Antrieb und Energie lassen nach. Wissenschaftlich lässt sich das erklären: Das Gehirn schüttet nicht genügend vom „Glückshormon“ Serotonin aus. Auch bildet unser Körper nicht ausreichend Vitamin D – was zum Beispiel zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen kann. Schlimm ist das vor allem für jene, die im Büro oder anderen geschlossenen Räumen sind – sie bekommen kaum kein Tageslicht ab.

Wie wäre es also, wenn wir wenigstens unser Zuhause so richtig erstrahlen lassen? Das gelingt mit wenigen Handgriffen, versprochen. It’s time to light up!

Licht ist nicht gleich Licht! Kaltes, blaues Licht schärft die Sinne, während rötlich-warmes beruhigt. Auch gut zu wissen: Beleuchtete Wände lassen den Raum größer wirken, angestrahlte Decken wirken höher. Neu ist der Einsatz von sogenanntem „Circadianem Licht“, das den natürlichen Tagesverlauf nachahmt. Es wird zum Beispiel in Krankenhäusern und Schulen eingesetzt und soll sich positiv auf den natürlichen Hell-Wach-Rhythmus auswirken.

Viele indirekte Lichtquellen sind besser als eine einzige. Der Großteil des Lichtes sollte nicht von der Decke kommen, sondern vielen, im Raum verteilten Lichtquellen. Von einer Schreibtischlampe etwa, deren Lichtkegel gegen die Wand gerichtet ist. Oder einer hellen Stehlampe für die Leseecke, einer mit Milchglas zwischen den Zimmerpflanzen… So entstehen spannende Licht- und Schattenzonen!

Solltet ihr das Glück haben, eine Wohnung planen oder ein Haus bauen zu können, dann achtet darauf, für genug Steckdosen zu sorgen. Die sind später immer etwas schwierig anzubringen…

Bye, bye Glühbirne: LEDs sind inzwischen die bessere Wahl. Im Gegensatz zu Energiesparlampen (die übrigens nur lange halten, wenn sie nicht ständig an- und ausgeknipst werden) enthalten die kein Quecksilber, außerdem sind sie super-energiesparend. Nur fürs Schlafzimmer sind sie durch ihre kühle, wachmachende Farbgebung eher ungeeignet. Eine Alternative sind Halogenlampen, die ein punktförmiges Licht abgeben. Auch Bewegungsmelder können eine gute Idee sein: Im Flur zum Beispiel oder an der Kellertreppe. Eine super Vorbeugung für Unfälle!

Als Faustregel gilt: Ein Mix aus drei verschiedenen Lichtquellen ist ideal für jeden Raum. Und zwar aus Hintergrundbeleuchtung, Akzentbeleuchtung und Arbeitsbeleuchtung. Eine Hintergrundbeleuchtung blendet nicht und verteilt das Licht gleichmäßig. Das kann zum Beispiel ein Strahler oder Deckenfluter sein. Toll, wenn man sie dimmen kann! Akzentbeleuchtungen machen Möbel, Kunstwerke oder Pflanzen zum Star. Wählt dafür Lampen, die schon selbst Schmuckstücke sind, und richtet deren Lichtkegel auf etwas, das ihr hervorheben möchtet. Egal, ob im Arbeitszimmer, Wohnzimmer oder der Küche: Eine Arbeitsbeleuchtungsorgt für Konzentration. Am besten in Form eines Strahlers oder einer Stehlampe. Indirektes Licht sorgt zwar für Kuschelstimmung, ermüdet allerdings die Augen.

Im Wohnzimmer kann man lichtmäßig auftrumpfen. Statt drei sollte es in diesem besonderen Raum sogar vier bis acht unterschiedlich helle Lichtquellen geben, rät Monika Schäfer-Feil von der Fördergemeinschaft Gutes Licht in Frankfurt. Noch einen Tipp hat sie: Wenn es gemütlich wirken soll, muss das Licht zu sehen sein, aber nicht die Lichtquelle.

Toller Tipp für die Küchenbeleuchtung: Wenn sie dimmbar ist, wird ruckzuck aus einem Arbeitsort ein gemütliches Dinnersetting. Für den Esstisch empfiehlt sich eine Pendelleuchte, die den ganzen Tisch ausleuchtet. Die richtige Höhe ist entscheidend, am besten 60 Zentimeter über der Tischplatte.

Industriedesign ist gerade sehr angesagt, auch bei Lampen: schwarz lackierte Modelle, solche mit unbehandelter Oberfläche oder nackte Glühbirnen im Retrolook. Eine schöne Alternative sind Naturmaterialien wie Holz oder Papier.

Lichterketten sorgen für eine romantische Stimmung und zwar definitiv nicht nur im Advent! Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten, von Herzen über Kugeln bis hin zu ganz schlicht. Da ist für jeden was dabei!

Die gute alte Kerze sorgt noch immer zuverlässig für eine romantische Stimmung. Egal ob in Form von Teelichtern, Kerzenleuchtern, dickbauchigen Kerzen in Gläsern, Windlichtern… Hauptsache, das Auspusten nicht vergessen, bevor ihr die Wohnung verlasst!

Studien zeigen: Bereits eine Stunde täglich im Freien – solange es hell ist – beugt jeglicher Form von Winterblues vor. Was aber, wenn man selbst dafür keine Zeit hat? Die Lösung ist eine Tageslichtlampe. Durch ihre enorme Helligkeit versorgt sie uns mit dem Licht, das wir so dringend benötigen. Eine halbe Stunde täglich reicht, man kann sie zum Beispiel einfach neben sich auf den Schreibtisch stellen.

Sharing is caring!

Kommentare

Derzeit noch keine Kommentare, teile uns Deine Meinung mit.

Dein Kommentar

Felder mit * sind Pflichtfelder