happiness magic moments its your time

Denk größer: It´s your time!

Wisst ihr, was ich wirklich merkwürdig und auch sehr, sehr schade finde? In „Die Höhle der Löwen” treffen wir sooo viele tolle Gründer – aber vor allem: sehr viele Männer! Wo sind denn all die Frauen? Meine Vermutung ist: Viele Frauen trauen sich selber eine Unternehmensgründung nicht zu, obwohl sie natürlich genauso das Zeug dazu hätten wie die Herren der Schöpfung. Und das finde ich sowas von verschenkt! Mir ist es ein großen Anliegen, dass sich viel mehr Frauen trauen, ihr Leben – egal ob beruflich oder privat –  in die eigene Hand zu nehmen und sich selbst eine Extraportion „Mehr” zuzutrauen. Und welch bessere Zeit gibt als die Tage um den Jahreswechsel, wo wir die Ruhe finden können, um über uns nachzudenken? Also: Stelle jetzt gedanklich die Weichen für die nächsten Monate und Jahre. Und dann: Go girl, go!

Ich hoffe sehr, dass dir diese Tipps helfen können.

Nur eine Person entscheidet, wie deine nächsten zwölf Monate verlaufen werden: DU

Wenn etwas nicht funktioniert hat, sind Menschen in der Analyse immer recht schnell. Nämlich in dem Sinne, dass die Gründe so ziemlich überall zu suchen sind auf dieser Welt – aber garantiert nicht bei einem selbst. (Sehr lustig ist das übrigens immer zu beobachten bei den Interviews von Fußballprofis nach einem verlorenen Spiel: Der Schiri war Schuld!). Manchmal scheint es mir, als sei im Gehirn ein Mechanismus fest eingebaut, der uns sofort nach Gründen suchen lässt, wenn eine Sache nicht geklappt hat – und am einfachsten und naheliegendsten ist dann oft die Erklärung, die nicht bei uns liegt.

Der Chef, der mich immer übersieht
Die Bank, die mir keinen Kredit geben will
Die Kinder, die natürlich wunderbar sind, aber so viel Zeit einfordern, dass ich daneben nicht meine Geschäftsidee umsetzen kann

Klingt vertraut? Hey, das ist ganz normal! So ziemlich jeder hat solche excuses im Kopf. Aber das Entscheidende ist: Lass sie nicht zu groß werden – und erkenne sie als das, was sie sind: genau, Ausreden!
Erfolgreiche Menschen haben dagegen eine Sache gemeinsam: Sie übernehmen Verantwortung und suchen die Schuld nicht woanders. „Nur wenn du anfängst, Verantwortung zu übernehmen, wirst du entdecken, wie viel Power in dir steckt”, sagt die Autorin und Coach Allanah Hunt. Und genau das rate ich dir: Take responsibilty! Du entscheidest mit deinem Handeln, was in den nächsten zwölf Monaten geschieht – und keine anderen Menschen oder Kräfte. Glaub mir: Das ist auch ein unglaublich befreiendes Gefühl, weil du dadurch auch nicht von anderen abhängig bist. It´s all about you!

Such dir Vorbilder

Menschen, die wir bewundern, können eine wunderbare Inspirationsquelle sein. Warum? Weil wir von ihnen lernen können, wie sie auf das Leben blicken, Dinge anpacken oder auch mit Rückschlägen umgehen (wo wir wieder beim ersten Punkt wären, der Übernahme von Verantwortung…).
Und dabei geht es nicht darum, genau das zu sein oder erreichen zu wollen wie dein Vorbild. Denn das kann, zum Beispiel bei einem Sportstar, ziemlich einschüchternd sein. Besser ist es deshalb, sich zu überlegen, welche Eigenschaften du an deinem Vorbild genau bewunderst. Was genau zeichnet ihn oder sie aus? Ist es die Bereitschaft, zu lernen und zu wachsen? Die Liebe und Aufmerksamkeit, die sie den Kindern schenkt? Die Entschlossenheit, mit der sie ihre Ziele verfolgt? Mach ein bisschen cherry picking und frage dich: Welche Eigenschaften finde ich wirklich klasse – und was kann ich davon für mich umsetzen?

Du alleine entscheidest mit deinem Handeln, was in den nächsten zwölf Monaten geschieht – und keine anderen Menschen oder Kräfte!

Judith Williams

Etabliere Rituale, die DIR gut tun

Bei deinen Vorbildern kannst du übrigens auch etwas anderes Interessantes entdecken: Viele dieser Macher, Denker und Umsetzer habe für sich sogenannte Rituale in den Alltag fest eingebaut. Ein Ritual ist etwas, von dem wir wissen, dass es uns gut tut und uns weiterbringt: Das kann der regelmäßige Austausch mit tollen Frauen sein, die dich inspirieren. Oder die zehnminütige Meditation am Abend. Oder die Viertelstunde, die du jeden Tag einem guten Buch widmest. Und hier können deine Vorbilder eine tolle Inspiration sein. Viele erfolgreiche Menschen sprechen offen darüber, was ihnen im Leben weiterhilft und wie sie ihre Tage gestalten. Ich zum Beispiel lege mich immer wieder auf meinen berühmten flauschigen Badezimmerteppich (Insider kennen dieses Ritual aus meinem Buch Wie Träume fliegen lernen”) und träume, wie mein Tag verlaufen könnte.
Ein Ritual kann seine Wirkung jedoch nur entfalten, wenn wir es regelmäßig anwenden. Denk dran: Es hat auf deine Gesundheit keine Auswirkungen, ob du beim nächsten Mittagessen eine Cola oder ein Mineralwasser trinkst. Wenn du aber regelmäßig die Cola durch ein Wasser ersetzt, wird das dein Körper spüren und du dich besser fühlen.

Setz dir Ziele

Viele Frauen (aber natürlich auch der ein oder andere Mann) bekommen in ihrer Kindheit einen Satz von ihren Eltern oder Großeltern zu hören, den ich ganz furchtbar finde. Er lautet: Sei realistisch!” Das bekommen die Kinder meist in dem Moment zu hören, wenn sie anfangen zu träumen – zum Beispiel von dem, was sie später mal werden könnten. Na klar, nicht jeder kann Astronaut oder Bundeskanzlerin werden. Aber auch nicht jeder sollte nur das werden, was sein Umfeld zu angemessen” hält.
Natürlich zermürben einen Ziele, die unrealistisch sind. Wir müssen ja auch nicht alle gleich den New York Marathon laufen wollen, wenn wir mit dem Joggen anfangen. Aber beim 10-Kilometer-Rennen in der Heimatstadt im Sommer mitmachen…Warum denn nicht? Je konkreter du dir deine Ziele formulierst, desto leichter gelingt übrigens die Umsetzung. Also nicht:
Mehr Sport und Vorbereitung der Selbstständigkeit”. Sei genauer! Zweimal in der Woche Tai Chi im Fitness-Studio” und Aufschreiben des Businessplans bis Ende April”. Schreibe dir deine Ziele in einem schönen Büchlein auf und schaue sie dir immer wieder an. Dann behältst du sie im Hinterkopf und wirst ganz automatisch anfangen, an ihnen zu arbeiten.

Mal dir die Zukunft aus!

Wir wissen jetzt, dass wir selbst (und nicht die nörgeligen Arbeitskollegen oder der besserwisserische Onkel) unser Schicksal selbst bestimmen (Verantwortung übernehmen…) und dass uns Rituale und klare Ziele den Weg ebnen. Nun verrate ich dir noch etwas, was mir auch ganz persönlich enorm geholfen hat, aus meiner Liebe zur Kosmetik heraus eine eigene Firma aufzubauen. Du musst dir deine Zukunft ausmalen! Denn es tut so gut, die Augen zu schließen und zu überlegen: Wo führt mich meine Seele oder mein Bauchgefühl hin? Was möchte ich beruflich oder privat erreichen? Als ich meine Kosmetiklinie gründete, habe ich mir auf einem Vision Board in einer Art Collage meine Ziele, Träume und Glaubenssätze festgehalten. Das bewirkt Wunder!

 

Und jetzt bist du dran, denn ich bin wahnsinnig gespannt: Was hat dich bislang davon abgehalten, deine Ziele zu erreichen? Und was willst du dagegen unternehmen? Hinterlasse mir einen Kommentar und teile deine Erfahrungen mit uns – ich würde mich riesig freuen!

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