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Die Kraft der positiven Gedanken

Der Glaube an sich selbst kann Berge versetzen! Das habe ich auch bei Let’s Dance immer wieder festgestellt und mich mit positiven Mantras selbst motiviert. „Ich tanze jetzt den besten Walzer meines Lebens!” Das waren nicht nur leere Worte, sondern eine Überzeugung, die mir bei aller Aufregung Kraft und innere Ruhe gab.

In meinem Leben gab es Situationen, die mich herausgefordert haben, sei es im Guten wie im negativen Sinne. Und es wird sie auch immer wieder geben. Enttäuschungen oder Rückschläge im Privaten sowie im Beruflichen hat jeder – so wie ich auch. Bei Let’s Dance kommt jetzt noch ein hoher Druck dazu, der bestimmt auch die Aufregung steigert. Ich möchte so viele Menschen nicht enttäuschen: die Jury, die Zuschauer, die Trainer, meine Familie und vor allem mich selbst. Das ist eine riesengroße Verantwortung, der ich mir bewusst bin. Ich trainiere so hart und konzentriert wie möglich – gebe wirklich mein Bestes, aber wenn ich dann auf dem Tanzparkett stehe und Millionen Zuschauer jeden Schritt sehen, entscheidet am Ende vor allem auch die mentale Stärke. So geht es jedem Leistungssportler: Sie beherrschen ihre Technik und ihre Abläufe in der Regel in Perfektion. Im Wettkampf entscheidet dann der innere Fokus und der Glaube an die eigene Stärke. Diese Gedanken und der Glaube an sich selbst ist eine starke Kraftquelle und kann auch im Alltag Berge versetzen – glaubt mir! Immer wenn euch negative Gedanken verunsichern, grabt nach diesem besonderen Schatz – und ihr werdet staunen, was in euch steckt. Genau dann kommt es nicht allein auf Können und gute Vorbereitung an, sondern ebenso auf geistige Stärke.

Think positive!

Wieviel Kraft und Glücksgefühle freigesetzt werden, wenn man Dinge tut, die einem Spaß machen! Let’s Dance bedeutet mir so viel, weil es für mich die Rückkehr zur Bühne ist, und das nach all den Jahren! Weil es mich so sehr an früher erinnert – an die junge Judith mit all ihren Erwartungen und Hoffnungen als Opernsängerin. Es ist überwältigend, dass ich die Chance habe, eine Aufgabe wie diese zu meistern. Diese Herausforderung ist so RIESIG, dass ich mich nur darauf einlassen kann, indem ich meine kuschelige Komfortzone verlasse. Und dafür werde ich großzügig belohnt mit Motivation und Energie, die ich genau daraus schöpfe. Weil es mich mit Liebe, Dankbarkeit, Demut und Stolz erfüllt. All diese warmen, positiven Gefühle sorgen dafür, dass meine Nervosität im entscheidenden Moment fast umgelenkt wird. Es ist nicht so, dass sie verschwindet, nein. Aber all das Wunderbare um mich herum gibt mir genug innere Stärke, um die Anspannung zu kontrollieren. Natürlich ist es auch schön, sich mit „guter Energie“ zu umgeben, mit positiven Menschen: Das Team, die anderen Kandidaten, die Profitänzer – alle sind so unglaublich freundlich, dass es mir hilft und ich mich gut aufgehoben fühle. Selbst wenn die Tanzschritte und Abläufe noch nicht perfekt sitzen – mich trägt dieses Glück, dabei sein zu dürfen, meinen Traum leben zu dürfen, durch diese Abenteuerreise voll harter Arbeit und anstrengendem Training. Ich sage mir dann: „Tanze, vor allem wenn die Angst am größten ist“. Vielleicht hast du auch eine schwere Aufgabe vor Dir, eine Herausforderung? Dann würde ich mich freuen, wenn Dich mein Weg, mit den Stolpersteinen des Lebens umzugehen, inspiriert und unterstützt!

Motivierende Mantras

So könnte es auch gehen: Richte Deine Gedanken wie Bahngleise nach vorne, also nur in die Zukunft. Sag Dir dann positive kurze Sätze vor, in der Gegenwartsform. Beginne sie mit „Ich“, und bilde eine klare kurze Formulierung mit bekräftigenden Anweisungen, wie „Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten“ oder „Ich bleibe bei dem Gespräch ganz ruhig“. Lass alle negative Begriffe weg, etwa Angst oder Unsicherheit – das blockiert Dich nur. Eine gute Idee, um sich regelmäßig daran zu erinnern, sind Signalworte, die man im Alltag einbaut: Zum Beispiel „Tief atmen!“ als Bildschirmschoner auf dem PC oder Handy installieren. Das hilft sehr gut, um konzentriert zu bleiben. Diese Form von Selbstmotivation kann sich wirklich auf das Fühlen auswirken und damit das Verhalten ändern!

Sieh schwierige Aufgaben als eine Abenteuerreise, bei der du hart arbeiten musst, aber viel lernen und über dich selbst erfahren wirst.

Judith Williams

Gibt es etwas, das du schon lange vor Augen hast und was du erreichen möchtest, aber du weißt nicht nicht genau, wie du es angehen sollst? Schreib Dir positive Glaubenssätze auf. Das mache ich auch so! Ich sage sie mir dann immer wieder in den jeweils passenden Situationen auf, das beruhigt mich und fängt dann auch irgendwann an, positiv zu wirken. Du kannst sie natürlich auch aufschreiben und dir zum Beispiel ins Badezimmer hängen, damit du sie immer vor Augen hast. Sie stärken dich dann morgens und abends. Das Schöne ist, dass diese positiven Gedanken, die ich mir als mein persönliches Mantra immer wieder aufsage, irgendwann Raum einnehmen und verunsichernde Gedanken verdrängen. Vielleicht passt bei Dir: „Sieh schwierige Aufgaben als eine Abenteuerreise, bei der du hart arbeiten musst, aber viel lernen und über dich selbst erfahren wirst.“

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