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Unsere Haut: Eine Ode an den Spiegel der Seele

Für seine Haut zu sorgen, heißt gut für sich selbst zu sorgen. Denn unsere Haut ist nicht nur der Spiegel unserer Seele – sie ist ein wahres Wunderwerk. Sie umhüllt und beschützt uns und macht uns zu feinfühligen Wesen. Und das Schönste: Je besser wir uns selbst und unsere Haut behandeln, umso wohler fühlen wir uns in ihr – und strahlen.

Ihr Lieben,

wann habt ihr euch das letzte Mal so richtig pudelwohl gefühlt? Vielleicht erst vor ein paar Tagen, als ihr von netten Menschen umgeben wart, mit denen ihr von Herzen gelacht habt? Vielleicht nach dem Sport? Vielleicht jetzt in diesem Augenblick? Das wäre ja wunderbar! Spürt doch einmal in euch rein: Wie geht es euch gerade?

Es gibt wahrscheinlich kein glückseligeres Gefühl, als sich in seiner Haut wohl zu fühlen. Wir sind dann im Einklang mit uns, fühlen uns selbstbewusst und optimistisch; wir strahlen und sind unbekümmert. Alles kommt uns leicht vor!

Unsere Gefühle sind mit der Haut verbunden

Ich finde es dabei immer wieder faszinierend, wie sehr unsere Gefühle mit unserer Haut verbunden sind. Das zeigen schon die vielen Redewendungen, die sich auf sie beziehen: Wir sagen etwa, dass wir „dünnhäutig“ sind, wenn wir uns verletzlich fühlen. Wir bekommen „Gänsehaut“, wenn uns etwas berührt. Dinge, die uns zu schaffen machen, gehen uns „unter die Haut“.  Und wir nennen die Haut auch den „Spiegel der Seele“ – weil man ihr ansieht, wie es uns geht.

Das ist kein Wunder. Die Haut ist unser größtes Organ. Sie ist unsere Hülle – unser natürlicher „Mantel“ und im Grunde ein echtes Wunderwerk: Sie reguliert die Wärme des Körpers, sie schützt uns vor dem Austrocknen und vor Krankheitserregern. Sie umhüllt unsere Organe. Sie lässt uns Reize und Temperaturen wahrnehmen und ist dabei so unglaublich feinfühlig. Mit unserer Hautoberfläche können wir Dinge ertasten. Durch sie kommen wir mit anderen in Kontakt, etwa wenn wir sie umarmen. Über die Haut können wir körperliche Zärtlichkeit erfahren.

Wir sind viel zu kritisch mit uns – und unserer Haut

Und was machen wir? Wir gucken so oft in den Spiegel und mäkeln an ihr herum! Dann sehen wir in erster Linie die Spuren, die das Leben auf ihr hinterlassen hat. Und vergessen vor allem eines: unserer Haut zu danken! Dafür, dass sie uns so treu ist, uns beschützt und immer wieder so tapfer verheilt.

Deshalb möchte ich euch heute dazu einladen, eurer Haut zu danken! Etwa dafür, dass sie euch den ganzen langen Sommer lang vor der Sonne geschützt hat oder dafür, dass sie so wunderbar geschmeidig ist. Freut euch über sie! Sie macht euch und euer Leben einmalig und schön. Und behandelt sie gut! Denn das hat sie verdient.

Sorgt für euch – und euer Spiegel der Seele wird wieder strahlen

Wie? Bewegt Euch regelmäßig, trinkt reichlich Wasser, esst gesund, tragt Kleidung, in der eure Haut sich wohl fühlt, gönnt euch ausreichend Schlaf und plant jeden Tag genug Zeit für eure Pflegerituale ein. Cremt euch zum Beispiel nach dem Duschen ein und massiert eure Haut dabei zärtlich – und hetzt euch nicht!

All das ist Balsam für die Haut und damit für die Seele. Denn genauso, wie man der Haut ansieht, wenn etwas nicht in Ordnung ist, sieht man es, wenn sie sich gut fühlt. Es ist alles eine Wechselwirkung. Und wenn wir uns mit Selbstfürsorge begegnen, fühlen wir uns automatisch wohler. Und unsere Haut fängt zu strahlen an!

Fühlt euch umarmt,

Eure Judith

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