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Erfolg im Job: So wirst du sichtbar!

Traut euch! Wir Frauen müssen im Job sichtbarer werden – und uns nicht immer zurückhalten und bescheiden auftreten. Zeigt bei der Arbeit doch lieber, wer ihr seid und was ihr denkt. All die individuellen Stimmen werden gebraucht! Um euch den Schritt zu mehr Sichtbarkeit bei Chefs und Kollegen leichter zu machen, habe ich euch vier persönliche Tipps zusammengestellt. Let´s go, girls!

Stellt euch vor, ihr bekommt ein fantastisches Jobangebot oder eine neue Aufgabe mit mehr Verantwortung. Wie fühlt ihr euch? Lasst mich raten: Erst freut ihr euch… Und dann kommt auf einmal diese innere Stimme, die sagt: „Was, wenn ich das gar nicht kann?“ Dicht gefolgt von: “Darf ich das? Übernehme ich mich da nicht?”

So geht es leider vielen, die ich kenne. Ganz besonders: Frauen. Einigen wurde von kleinauf beigebracht, lieber bescheiden und zurückhaltend zu sein, eben ein: good girl. Deshalb bekommen sie bei beruflichen Wagnissen manchmal Angst oder ein schlechtes Gewissen – und machen sich lieber etwas kleiner. Warum? Ich glaube: um nicht angreifbar zu sein. Manche fürchten auch, als arrogant wahrgenommen zu werden, wenn sie etwas wagen. Aber Halt! Wer sagt, dass man eingebildet sein muss, wenn man sich in den Ring schmeißt und zeigt, was man kann? Ich finde es, ganz im Gegenteil: mutig und bewundernswert!

„I want to make a difference“

Ich weiß noch, wie ich mir bei jedem Job, den ich gemacht habe, gesagt habe: „I want to make a difference!“ Ich wollte, dass es einen Unterschied macht, ob Judith Williams hier arbeitet oder nicht. Also habe ich mich entschlossen, mich einzubringen – mit dem, was ich bin.

Meine Bitte an euch: Traut euch! Klar, wer aus der Menge raussticht, dem kann schon mal der Wind um die Ohren pfeifen. Aber was wäre die Alternative? Dass niemand weiß, wer ihr seid? Dass euer Beitrag ungehört bleibt? Das wäre doch reinste Verschwendung!

Seid mutig. Investiert in euch selbst und reflektiert. Vertraut eurem Instinkt. Das Erfolgsrezept liegt in jedem einzelnen von uns.

Judith Williams

Ab in die erste Reihe!

Diese vier Tipps würde ich euch gerne mit auf den Weg geben, damit ihr aus der Masse herausstecht. No worries, you can do it!

Lasst die Angst nicht die Entscheidung für euch fällen

Wenn eure innere Stimme sagt: „Das kannst du nicht!“, antwortet ihr respektvoll aber bestimmt: „Das werden wir ja sehen!“ Und dann: Zeigt es eurem inneren Kritiker! Ihr wisst ja: Das eigene Mindset macht die Musik! Wenn ihr an euch glaubt und mit Stärke und Zuversicht an eine Sache herangeht, ist die Chance viel größer, dass sie euch auch gelingt. Warum lasst ihr euch von – meistens irrationalen – Ängsten so ins Bockshorn jagen? Und selbst, wenn ihr am Ende scheitert: Aus Fehlern lernt man bekanntlich und das Gefühl, es wenigstens versucht zu haben, wird euch wachsen lassen!

Lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen

Nicht alles, was wir uns so rosig ausmalen, wird uns auch gelingen. Es gibt auch Niederlagen. Aber die gute Nachricht: Mehr als scheitern kann man nicht. So what! Wenn unser Vorhaben schiefgeht, dann richtet man sich auf, passt sich an und sucht sich neue Herausforderungen. Freut euch über jedes Feedback, das ihr von eurem Chef bekommt. Es ist eine Chance, weiter zu wachsen! Und seid ruhig ehrlich zu euch, wenn ihr irgendwann feststellt, dass euch der Job nicht weiterbringt. Dann: Auf zu neuen Abenteuern! (Hier könnt ihr lesen, warum Veränderungen soooo großartig sein können!)

Werdet selbst aktiv

Fragt euch, worauf ihr im Job „hungrig“ seid – und setzt die Ziele nach und nach um. Ergreift von euch aus die Initiative, wenn neue Projekte verteilt werden. Hebt im Meeting die Hand, wenn es darum geht, wer das nächste organisieren kann. Kurz: Übernehmt Verantwortung! Denn nur so könnt ihr etwas bewegen – und euch auch!
Scheut euch auch nicht, eine andere Meinung zu vertreten als die Kollegen. Gegen den Strom zu schwimmen, kostet vielleicht erst einmal Überwindung, aber überlegt doch einmal selbst: Wer bringt ein Team wirklich weiter? Die Ja-Sager oder jemand, der sich traut, ganz neue Argumente in die Diskussion einzubringen?

Formuliert euer eigenes Mut-Mantra

Ich habe euch ja schon von meinem kleinen Meditationsritual erzählt. Jeden Morgen visualisiere ich, wo in fünf Jahren stehen will und überlege mir, was ich heute bereits dafür tun kann. Vielleicht ist das auch etwas für euch? Ihr könnt auch ein ganz persönliches „Mut-Mantra“ für euch formulieren. Was würdet ihr im Job am liebsten wagen? Wer oder wie möchtet ihr sein? Schreibt es auf und sagt es euch vor wichtigen Terminen (heimlich) vor.

Und jetzt: Ab in die erste Reihe mit euch – denn da gehört ihr hin!

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