ak1 6371

„Mein Lied für Dich“: Lasst uns von der Musik berühren!

Die neue Primetime-Show „Mein Lied für Dich“ startet! Meine Gäste werden für eine ganz besondere Person ein Lied singen – und damit ausdrücken, was sie tief im Herzen spüren. Und ist Musik nicht auch der beste Weg, um unsere Gefühle auszudrücken? Aber ganz sicher! Ein kleines Plädoyer dafür, dass wir uns wieder mehr erzählen, was uns wirklich bewegt.

Überlegt doch mal: Wann hat zum letzten Mal jemand für euch gesungen oder euch ein Lied vorgespielt, um euch etwas mitzuteilen? Und wie hat sich das angefühlt? Habt ihr Gänsehaut bekommen? Gelächelt? Lief euch ein kleiner Schauer über den Rücken? Oder habt ihr vielleicht sogar ein Tränchen verdrückt? All das wäre kein Wunder – denn Musik berührt uns auf eine ganz besondere Weise. Forscher sprechen auch davon, dass Musik das Tor zu unseren Gefühlen öffnet.

Ich selbst habe mich oft gefragt, ob mein Vater den Grundstein zu meiner großen Musikliebe gelegt hat. Ich war das erste von drei Kindern und als meine Mutter schwanger war, sorgte er dafür, dass ich schon im Bauch Mozart, Verdi und Puccini hörte! Selbst wenn er staubsaugte, kam es vor, dass er dazu lautstark „Diamonds are forever“ von Shirley Bassey sang. Ein Leben ohne Musik? Bei uns zu Hause unvorstellbar!

"Erzählt euren Lieben, was euch bewegt! Musik ist für mich die beste Form, um unsere Gefühle auszudrücken."

Judith Williams

Es geht um die Liebe zur Musik – und was sie in uns bewegen kann

Vielleicht bin ich deshalb gerade so aufgeregt und glücklich – weil ich jetzt mit „Mein Lied für Dich“ eine Sendung moderieren darf, die sich so anfühlt, als würde einfach alles an die richtige Stelle fallen: Meine Liebe zur Musik – und meine Freude, anderen Menschen zu helfen. Ich glaube ganz fest daran: Es ist sooo wichtig, dass wir uns erzählen, was uns bewegt. Und Musik ist für mich die beste Form, um unsere Gefühle auszudrücken. Mit dieser Ansicht bin ich übrigens nicht allein: Der Philosoph Ludwig Feuerbach nannte Musik einmal die „Sprache der Gefühle“. Und der französische Schriftsteller Victor Hugo sagte diesen wunderschönen Satz:

„Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

In meiner neuen Sendung, so viel kann ich jetzt schon versprechen, warten daher große emotionale Momente auf uns (kleiner Tipp: legt euch besser ein paar Taschentücher bereit!) – nämlich dann, wenn meine wunderbaren Gäste ihre Geschichten erzählen und uns mit ihren Songs Einblick in ihr Ich geben.

Wie ist es bei euch? Wann habt ihr zuletzt für jemanden gesungen? Wem würdet ihr gern mit einem Lied „Danke“ sagen?

Horcht doch mal in euch hinein …

judithwilliams und heavytones mlfd

DIE SHOW

Am Mittwoch, den 16.10. um 20:15 Uhr (sowie am 23.10., ebenfalls um 20:15 Uhr) ist es soweit: Im ZDF ist die neue Primetime-Show „Mein Lied für Dich“ zu sehen!  Judith Williams wird durch die Sendung führen und ihre besonderen Gäste vorstellen, die allesamt berührende Geschichten zu erzählen haben und für jemanden, den sie lieben oder dem sie besonders dankbar sind, einen Song singen werden. Weil ein Lied nun einmal mehr sagt als tausend Worte… Das Besondere: Unterstützt werden die Sängerinnen und Sänger von prominenten Coaches wie Sarah Connor, Sasha oder Johannes Oerding sowie Deutschlands bekanntester TV-Band, den “heavytones”, die live im Studio spielen.
Schaltet ein, seid dabei – wir würden uns freuen!

Was macht Musik mit uns?

Musik lässt uns nicht kalt – sie geht unter die Haut. Wenn wir Musik hören, haben wir oft körperliche Reaktionen: Wir lächeln, wir weinen, unser Herz klopft, wir bekommen Gänsehaut, es kribbelt im Bauch. Schon kleine Kinder beruhigen wir abends damit, dass wir ihnen Gute-Nacht-Lieder vorsingen. So haben das auch schon unsere Mütter und Großmütter gemacht. Und schon zu Beginn der Menschheit hatten Töne bereits eine Bedeutung: Vermutlich drückten sich unsere Urahnen mit Klängen aus – noch bevor sie das Sprechen lernten.

Heute versuchen Forscher zu ergründen, warum Lieder für den Menschen so wichtig sind und wie Musik und Gefühle zusammenhängen. Dabei stellen sie unter anderem fest, dass wohlklingende Musik jene Zentren im Gehirn stimuliert, die uns glücklich machen und dass durch gemeinsames Musizieren die Ausschüttung von Stresshormonen sinkt. Außerdem gehen sie davon aus, dass Musik schon früh den Zusammenhalt von Gruppen stärkte und für Bindung sorgte. Das erklärt wohl auch, warum Musik so etwas Universelles ist und weshalb Musik in jeglichen Kulturen weltweit stets vorkam. Menschen greifen auch aktiv auf Musik zu, um die eigenen Stimmungen zu regulieren (zum Beispiel bei Liebeskummer). Und wir werden übrigens besonders durch die Musik geprägt, die wir in unserer Jugend hören – die Zeit ganz besonders intensiver Emotionen!

Sharing is caring!

Kommentare

  1. lydia meyer 18.10.2019, 10:16

    Liebe Judith, ich habe die Sendung gesehen, wollte sie eigentlich aufnehmen und zu einem anderen Termin ansehen. Doch, schon als ich Sie sah dieses nette, sympathische und angenehme Auftreten von Ihnen, ich kam einfach nicht weg . Habe es nicht bereut und gleich weiter erzählt, denn es ist einfach prima gewesen , habe schon die nächste Sendung gespeichert. Vielen Dank und weiter so . Ich kenne Sie schon so viele Jahre und darf sagen , Sie sind immer die selbe geblieben. nochmals alles Liebe und alles Gute für Sie und die neue Sendung l Und bitte weiter so positiv und stark bleiben , ich habe es auch gelernt !

    mit freundlichen , lieben Grüßen
    Lydia Meyer aus Stralsund

Dein Kommentar

Felder mit * sind Pflichtfelder