Meine dritte Woche bei
Let's Dance

Ihr Lieben, hier findet ihr regelmäßig einen Rückblick meiner vergangenen Let’s Dance-Woche. So könnt ihr mich auf meiner Reise begleiten und ganz nah dabei sein, wie ich mich durch die Choreographien kämpfe, mich auf die Show und meinen Tanz vorbereite. Also auf zu meiner dritten Woche bei Let’s Dance:

Sonntag, 18. März – Training in Hannover
Wahnsinn! Ja – genauso habe ich mir die Let’s Dance Welt als Teilnehmerin vorgestellt. Kaum hast du eine Show hinter dich gebracht und einen Tag zur aktiven Regeneration genutzt, geht es am Sonntag auch schon weiter. Nach einer lockeren Laufrunde – es ist peinlich aber wahr: ich habe mich in den fremden Gefilden in Hannover doch glatt verlaufen – geht es direkt ins Tanz-Studio, wo Erich schon auf mich wartet und den neuen Tanz zum Song „What a feeling“ aus dem Kult-Film „Flashdance“ für die 80er Motto-Show präsentiert: Cha Cha Cha! Ihr wisst, was in dieser Woche meine Aufgabe ist: An meinem Ausdruck und an den dessen Nuancen zu arbeiten – so wie es Herr Llambi mir mitgegeben hat. Für mich ist es so wichtig im Leben, gut gemeinte und konstruktive Kritik zu bekommen. Alles, was die Jury und Erich mir sagen, hilft mir so sehr. Damit ist mein Ehrgeiz definitiv geweckt! Für die Choreografie hat Erich eine tolle Idee, die den Inhalt des Films aufnimmt. Ein braves Working Girl, das beim Tanzen ein ganz andere – fast entfesselte Seite – zeigt. Es macht mir gerade so viel Spaß, dass ich gar nicht aufhören will, aber mein Flug nach London wartet leider nicht.

Montag, 19. März – in London bei QVC
What a crazy week! In dieser Woche muss ich mein Business-Leben mit dem Let’s Dance-Training verbinden. Das bedeutet: Shows bei QVC und dazwischen immer wieder tanzen, tanzen, tanzen… Ach, und schlafen? Ja, genau. Das muss man ja auch…aber mehr als 3 oder 4 Stunden passen in den Terminplan einfach nicht rein. Das wird vermutlich die härteste Woche, die ich während der Staffel haben werde. Dr. Erich Klann – wie ich meinen Dancing-Pro manchmal nenne – musste diese Woche mit nach London kommen, damit wir unser Trainingspensum überhaupt schaffen. Wir gehen dazu in ein Studio, das an die gute alte Zeit des Ballroom-Dancing erinnert, voller Bilder bekannter Tänzer.

Diese Atmosphäre ist besonders beeindruckend und ich fühle mich sehr geehrt, dass ich hier sein darf. Ach – ich liebe London einfach. In dieser brodelnden Großstadt tanke ich immer wieder neue Impulse, Ideen und Energie! Und davon kann man einfach nie genug haben.

 

Dienstag, 20. März – Zweiter Tag in London
Und weiter geht’s: Auch an diesem Tag tanze ich zwischen QVC und Ballroom hin und her. Ja, manchmal ist das ganze Leben eben ein Tanz 😉 Und ich brauche trotz dieses Termindrucks wirklich einen freien Kopf für die Choreographie: Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Erich sich dieses Mal besonders viele Schritte im Tanz überlegt hat. Oder liegt es daran, dass der Cha-Cha-Cha schneller ist, als der Walzer? Es ist echt eine Herausforderung für mich, diese Kombinationen zu behalten und gleichzeitig an meinem Ausdruck zu arbeiten. Wie gut, dass Erich noch den Überblick behält! Und mich auf so wunderbare Weise lenkt und antreibt. Die Anspannung steigt, denn Freitag geht’s ums Ganze. Daher gebe ich diese Woche Gas, denn ich möchte wirklich besser sein und vor allem nicht ausscheiden!

Mittwoch, 21. März – Proben in Köln
Was soll ich sagen: Training, Training und nochmal Training. Das ist „business as usual“ einer Let’s Dance-Teilnehmerin. Heute allerdings wieder in Deutschland – ich fliege nach Köln, wo mich ein intensiver und langer Tag erwartet: Meine Ausdauer wird besser, aber diese vielen, vielen Schritte! Immer wieder komme ich durcheinander oder vergesse sogar Schritte. Ich habe mich allen Ernstes schon gefragt, ob ich Alzheimer habe. Ihr seht: Es ist alles mehr als eine Herausforderung. Aber Erich motiviert mich, zeigt mir die Schritte wieder und wieder. Unser Motto ist schließlich: #YESJUKLANN!

Donnerstag, 22. März – 2. Trainingstag in Köln
Ein voller Probentag erwartet mich heute. Ich arbeite sehr konzentriert, aber die Schrittfolge läuft immer noch nicht, wie ich es mir wünsche. Aber ich bleibe fokussiert und zuversichtlich. Übung macht den Meister, sage ich mir. Und Erich ist sehr geduldig mit mir: Er motiviert mich wunderbar. Das macht die Qualität von gutem Teamwork aus! Unser Training ist intensiv und gibt mir viel Kraft, weil ich bei Let’s Dance diese andere Judith zeigen darf – wie im Film „Flashdance“!

Freitag, 23. März – Ready for Cha-Cha-Cha
Endlich ist wieder Freitag und ich darf euch beim Let’s Dance 80er-Jahre-Special meinen zweiten Solo-Tanz zeigen! Ich kann den Abend kaum erwarten. Die Generalprobe im Kostüm läuft leider überhaupt nicht gut. Aber wie ich aus meiner Gesangskarriere weiß, läuft die Show in der Regel gut, wenn es bei der Generalprobe nicht der Fall war. Die Ziele sind definitiv gesteckt: ich will euch und Herrn Llambi andere Nuancen zeigen und beweisen, dass ich an mir gearbeitet habe.

Foto: MG RTL D / Guido Engels

It’s Showtime: „What a feeling“ – der Song ist heute Programm! Ich starte mit einem Solo, nehme weiter Fahrt auf und genieße den Schwung, die Geschwindigkeit und mit Erich über das Parkett zu fliegen. Ihr müsst wissen, dass dieser Tanz eine ganz neue Seite von mir fordert. Daher sprudelt es direkt nach dem Tanz aus mir heraus: „Ich musste meinen Sex-Appeal aus meinem kleinen Zeh, aus einer Schublade herausholen.“ Und wirklich, das habe ich die letzten 15 Jahre in meinem Business-Leben schön versteckt! Denn sowas kommt nicht gut an, wenn man vor Vorständen steht. Erich hat mir dabei wirklich geholfen. Ich bin überglücklich über das Urteil der Jury, da sie gesehen haben, dass ich wirklich hart gearbeitet habe. Die 26 Punkte sind der Wahnsinn und dann sorgt auch noch das Zuschauervoting dafür, dass wir tatsächlich eine Runde weiter kommen. Geschafft! DANKE DANKE DANKE! Wirklich, ihr Lieben, das bedeutet mir unglaublich viel und ich bin überglücklich, wenn ihr mich weiter so unterstützt!

Foto: MG RTL D / Guido Engels

Dass es diesmal leider leider Jessica Paszka und Robert Beitsch trifft, ist in der Freude dann natürlich ein trauriger Moment. Sie sind in der nächsten Show nicht mehr dabei. Das ist immer wieder hart und ein Wachrüttler noch intensiver zu trainieren, da für jeden von uns in jeder Woche die Reise vorbei sein kann.
Und zu guter Letzt beichtet mir Erich nach der Show noch, dass er in dieser Choreographie so viele Schritte eingebaut hat, wie in keinem anderem Let’s Dance-Tanz zuvor! Gut, dass er mir das erst hinterher verraten hat. What a day!

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Titelbild: MG RTL D / Guido Engels