Meine vierte Woche bei
Let's Dance

Ihr Lieben, hier findet ihr regelmäßig einen Rückblick meiner vergangenen Let’s Dance-Woche. So könnt ihr mich auf meiner Reise begleiten und ganz nah dabei sein, wie ich mich durch die Choreographien kämpfe, mich auf die Show und meinen Tanz vorbereite. Also auf zu meiner vierten Woche bei Let’s Dance:

Eine Woche voller Emotionen!
Ostern war mal eine Zeit zum Durchatmen, wenn ich auch mit dem Training nicht wirklich pausiert habe. Erich hat mich sogar für zwei Tage in den Bergen besucht, um mir die neue Choreographie vorzustellen. Aber ich hatte auch eine wunderbare Zeit mit meiner lieben Familie und konnte neue Kraft schöpfen. Das hat mir richtig gutgetan: Ich fühlte mich frisch und ausgeruht und voller Tatendrang für die nächste Show! Schon als wir vom neuen Tanz erfuhren, war die Motivation groß, denn Erich hatte genau zu diesem Song „Every breath you take“ von The Police seine erste Rumba in einer Meisterschaft getanzt und das im Alter von erst neun Jahren. So war der Tanz für uns beide eine emotionale Reise und natürlich wollte ich ihm diesen Tanz widmen. Wir beide waren – wie immer – vom Ehrgeiz, mit dem Tanz zu begeistern, gepackt.

Rumba mit Hüftschwung
Puh, das war alles gar nicht so einfach, Ihr lieben. Die Rumba war für mich, in Bezug auf den Tanzstil, echt komplettes Neuland. Denn anders als meine Tänze vorher hieß es: move your hips! Um das zu umsetzen zu können, musste ich nicht nur härter, sondern auch mit einer anderen Herangehensweise trainieren. Die Hüfte wollte einfach nicht locker werden, so dass ich sogar einmal zu einer Dancehall-Session in Köln gegangen. Dabei wusste ich vorher gar nicht, dass es so etwas gibt! Wow, I tell you, that was fun! Knallhartes Auspowern zu einem Mix aus Reggae und Hip Hop. Ein Riesenspaß, aber bitte fragt nicht, wie es mir am nächsten Morgen ging! Was man nicht alles tut, um den Körper zu lockern und völlig ungewohnte Bewegungsabläufe zu proben. Aber eins steht fest: Das werde ich definitiv wiederholen!

Voller Erwartung: die Show
Als dann der Freitag kam, und die Sendung heranrückte, fühlte ich mich innerlich gelöst und positiv: Ich war bestmöglich vorbereitet, voller Vorfreude und Power. #Yesjuklann, dachte ich, wir zeigen’s allen – wir waren richtig zuversichtlich. Wie jede Show, war auch diese für mich erst einmal wie ein Berg, der vor mir steht und den ich erklimmen muss: das Gipfelkreuz in greifbarer Nähe. Ich habe alles gegeben und wir haben uns super gefühlt!
Und dann standen wir – noch vom Tanz beseelt und verzaubert – vor der Jury….

Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Ernüchterung
Das Hoch, das mich in den letzten Wochen mit körperlicher und mentaler Energie und Kraft versorgte, mich kurze Nächte und schmerzvolle Muskelkater überstehen ließ, all das fiel auf einmal wie ein Kartenhaus in sich zusammen: Mir wurde schlagartig bewusst, dass der Traum und diese Abenteuerreise im Nu vorbei sein können. Vor allem, weil ich damit so gar nicht gerechnet hatte: Wir hatten so einen Spaß! Ich hatte so intensiv an mir und meiner Hingabe gearbeitet. So war ich wirklich hoffnungsvoll und freute mich – scheinbar viel zu früh – schon auf das, was im nächsten Kapitel wohl auf mich zukommen würde. Und dann diese Bewertung.: In dem Moment dachte ich wirklich, es wäre vorbei.: Ich bin nach dem Tanz in der Werbepause zu meinem Schatzi Alexander gegangen, der jede Sendung vor Ort ist und Daumen drückt. „Das war’s jetzt mit Let’s Dance“, habe ich zu ihm gesagt. Genau solche Momente im Leben zeigen, wie wichtig der Rückhalt der Familie ist. Denn ganz egal, was passiert, Alexander und meine Kinder sind da. Und dieses tiefe Wissen spendet mir Trost und Kraft.

Never give up!
Zum Glück kam es dann doch anders, als ich in diesem kurzen, enttäuschenden Moment dachte. Die Wertung der Jury war wie ein kleiner Stolperstein, der mich ins Straucheln gebracht hatte. Die Kritik war natürlich wieder absolut konstruktiv! Jeder Rückschlag ist dazu da, um daraus zu lernen – diese Erfahrung habe ich in meinem Leben schon so oft gemacht! Und dazu gehört auch, dass es mal nicht geschmeidig immer weiter nach vorne geht. Aber ich sehe diesen Moment als wake-up-call: Nichts kommt von allein. „You have to stretch.“ Um wirklich etwas zu erreichen. Also: Aufstehen, Krönchen richten und weitermachen. Das Voting der Zuschauer hat mir dann den entscheidenden Kick gegeben: JETZT. ERST. RECHT. Meine Entschlossenheit war zurück und der Kampfeswille geweckt: „Ich gebe nicht auf! Und wenn ich dafür Herrn Llambi küssen muss!“ Und da war sie wieder, die Vorfreude auf die nächste Runde. Es kann weitergehen.

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Titelbild: MG RTL D / Stefan Gregorowius