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Ommmm – warum meditieren glücklich macht

Wir alle haben Tage, die uns voll fordern. Wie wichtig ist es daher, den eigenen Speicher wieder aufzufüllen! Denn nur wer viel hat, kann auch viel geben! Tägliches Meditieren hilft mir, meinen Fokus zu finden. Vielleicht ist es auch was für dich? Alles, was Du dazu brauchst, ist ein ruhiger Ort, ein wenig Zeit – und Geduld mit Dir selbst.

Mein guter Freund Erich Klann ist einer dieser Menschen, die nicht über zu wenig Beschäftigung klagen können: Er arbeitet als Profi-Tänzer, Choreograph und Moderator. Als Erich (der mir bei Let´s Dance als Partner das Tanzen beibrachte) Geburtstag hatte und ich mir ein Geschenk überlegte, war schnell klar, worüber er sich freuen würde: eine Meditations-CD! (Unten habe ich euch die CD verlinkt!)

Denn es geht ja ganz vielen Menschen heute so: Die To-Do-Liste wird immer länger, ständig klingelt das Handy und unser Multitasking-Talent wird sehr oft auf die Probe gestellt. Ich kenne das nur zu gut: Von mir wird verlangt, sehr viel zu geben. Meditation kann ein wunderbarer Weg sein, wieder zu sich selbst zu finden, mal richtig durchzuatmen, das Hier und Jetzt zu spüren – und vor allem: seine Energievorräte wieder aufzufüllen.

Ich habe mir deshalb ein kleines Ritual angewöhnt: In der Früh meditiere ich zehn Minuten. Jeden Tag, immer morgens. Los geht´s mit drei Minuten Dankbarkeitsmeditation. Danach nehme ich mir drei Minuten, um mich auf meine Aufgaben und Ziele des Tages zu fokussieren. Und am Ende visualisiere ich, wo ich in fünf Jahren stehen will und überlege: Was kann ich dafür heute bereits tun?

Wie lange man sich Zeit nehmen will, muss jeder natürlich selbst entscheiden. Für mich sind zehn Minuten ein guter Start, um regelmäßig zum Meditieren zu kommen. Aber probiert es selbst mal aus, was für euch gut funktioniert!

„Du solltest täglich zwanzig Minuten meditieren. Außer wenn du zu beschäftigt bist, dann solltest du eine Stunde meditieren.”

(Zen-Sprichwort)

Du würdest gerne meditieren, weißt aber nicht, wie Du das unterbringen sollst? Es gibt dazu ein schönes Zen-Sprichwort: „Du solltest täglich zwanzig Minuten meditieren. Außer wenn du zu beschäftigt bist, dann solltest du eine Stunde meditieren.” Klingt zunächst paradox, oder? Aber die Meditation ist eben ein wunderbarer Weg, um mal eben die Stopptaste in unserem hektischen Alltag zu drücken – noch dazu auf eine sehr gesunde Art und Weise! Es ist nämlich wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation Stress und chronische Schmerzen verhindert, weniger ängstlich macht, die Konzentrationsfähigkeit steigert und sogar Alzheimer vorbeugen kann. Und das Schöne ist: Manche dieser Effekte stellen sich nicht erst nach jahrelanger Praxis ein. Nein, es reichen wenige Sessions! Außerdem ist jener Teil des Gehirns besonders aktiv, der für Liebe, Freude und Zufriedenheit zuständig ist. Wenn das mal keine guten Aussichten sind!

Alles, was Du brauchst, ist ein ruhiger, bequemer Ort (wer möchte, legt sich ein Meditationskissen zu, dann tut der Po hinterher nicht so weh J). Setze dich hin, schließe die Augen und höre in Dich hinein. Folge Deinem Atem, von den Nasenlöchern über die Lunge und wieder zurück. Atme zur Abwechslung bewusst in den Bauch oder halte den Atem für einige Sekunden an. Dann lass ihn wieder ganz natürlich fließen. Spürst Du die beruhigende Wirkung? Mach Dir klar, dass Dein Atem immer bei Dir ist. Und dass er Dich durchs Leben trägt, ohne dass Du dafür etwas tun musst.

Am Anfang können einem diese Übungen noch schwerfallen. Die Kunst liegt darin, aufziehende Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne sie zu bewerten. Zunächst wirkt das vielleicht komisch. Dass du plötzlich daran denkst, dass Deine Katze zum Tierarzt muss, ist ganz normal. Übung macht den Meister! Du wirst sehen: Je öfter Du meditierst, desto weniger bist Du abgelenkt. Und das Wichtigste: Sei geduldig mit dir, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Ommmmmm!

 3 Tipps für den Start

  1. Dir fällt der Einstieg schwer? No worries! Frag doch eine gute Freundin, ob sie mitmachen will. Alternativ kannst Du Dich auch nach Einsteigerkursen in Deiner Umgebung erkunden.
  2. Routine wirkt Wunder: Lege eine tägliche Zeit fest, zu der Du meditieren willst. Am besten, Du stellst Dir auf Deinem Handy eine Erinnerung. Überlege, wo das am besten geht. Richte dir diesen Ort so ein, wie du ihn schön findest: Du magst Duftkerzen? Dann zünde eine an! Du hast es gern einfach und clean? Dann räum dir einen Platz frei.
  3. Verlange am Anfang nicht zu viel von Dir. Stell einen Wecker oder den Timer Deines Handys erst mal auf zehn Minuten. Dann kannst Du Dich nach und nach steigern, von fünfzehn auf zwanzig. Und wer weiß, vielleicht werden es ja noch viel mehr?

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