sellerie saft rezept judith williams blog

Sellerie hat Superkräfte!

Instagram wird gerade geflutet: mit Selleriesaft! Der grüne Superdrink erobert die Küchen der Gesundheitsjünger. Aber woher kommt der Hype überhaupt? Wer ist ihm alles verfallen? Ist der Saft wirklich so gesund? Und wie bereitet man ihn am besten zu? Eine kurze Einschätzung zur Lage der Selleriesaft-verfallenen Nation…

Wenn man dem Amerikaner Anthony William glaubt, lautet die Antwort auf viele Krankheiten: Selleriesaft! Jeden Tag, einen halben Liter, auf nüchternen Magen. That’s it! Die Liste der Krankheiten, die man mit Selleriesaft heilen, beziehungsweise lindern könne, reicht von Bluthochdruck über zahlreiche Autoimmunerkrankungen bis zu Krebs. Ich bin immer skeptisch, wenn ein Nahrungsmittel als Allheilmittel angepriesen wird, aber was auf jeden Fall feststeht: In Selleriesaft stecken jede Menge wertvolle Mineralstoffe wie Natrium, Kalium und Magnesium. Zudem soll er entschlackend und beruhigend auf den Darm wirken. Ich würde sagen: Let’s give it a try!

Der Hintergrund von Sellerie-Guru William ist übrigens abgefahren. Er ist kein Arzt, sondern will sein gesamtes medizinisches Wissen von einem Geist erfahren haben. Äh ja… Was man ihm zu Gute halten muss: Seine Bücher schaffen es regelmäßig auf die Bestsellerliste der New York Times, Promis wie Gwyneth Paltrow, Robert de Niro und Miranda Kerr schwören auf ihn und bei Instagram hat er über zwei Millionen Follower. Hier berichten viele Anhänger, wie sie von Selleriesaft profitiert haben. Die Ergebnisse sind erstaunlich.

Mein Fazit:

Die Entdeckung des Selleriesaftes klingt etwas irre, aber es schadet sicher nicht, der Selleriesaft-Kur eine Chance zu geben.

Filmtipp zum Thema:

Anthony William ist Teil der Dokumentation „Heal“, die gerade auf Netflix läuft. Schaut doch einmal rein und macht euch ein eigenes Bild. Ist auf jeden Fall sehr inspirierend!

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Das Rezept

Zutaten:

Man nehme Sellerie, Sellerie und – yep – nochmal Sellerie. Für den Saft braucht man nicht mehr als zwei Stangen Sellerie!

Zubereitung:

Die Stangen kommen in den Entsafter (hier lohnt sich die Investition in hochwertige Qualität) – und werden dann morgens auf nüchternen Magen getrunken.

Schmeckt:

Zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig. Der Saft schmeckt zunächst ziemlich bitter. Am besten tastet man sich langsam an die Menge ran und steigert sie dann nach und nach. Wichtig ist laut William, dass man schließlich wirklich auf einen ganzen halben Liter kommt, den man tagtäglich trinkt. Dann mal Prost!

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