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Sich selbst reflektieren: Wie dich der Blick in den Spiegel wachsen lässt

Wer sich selbst reflektiert, hat die Chance, zu wachsen. Weil wir so erkennen, was uns antreibt oder ausbremst, für was wir brennen und wo wir wirklich hinwollen. Nur wenn uns das klar ist, können wir unser Leben ohne Grenzen leben. Und: Für mich ist der Blick in den Spiegel auch ein Zeichen, dass wir an uns glauben und uns selbst lieben.

Ihr Lieben,

ich möchte euch zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen. Stellt euch vor, ihr steht morgens vor dem Spiegel. Wen seht ihr? Wer ist diese Person, die euch da anschaut? Was für Träume hat sie? Was bewegt sie? Was macht sie beruflich? Wie “tickt sie so”? Als nächstes fragt euch dann: Wer würde diese Person eigentlich gerne sein? Habt ihr für beide Fragen dieselbe Antwort? Oder gibt es da einen Unterschied? Sich solche Fragen überhaupt zu stellen, ist der erste Schritt zur Selbstreflektion. Und diese ist so unglaublich wichtig. Denn nur wenn wir in der Lage sind, uns selbst zu reflektieren, können wir uns immer weiterentwickeln – und wirklich glücklich werden. Deshalb braucht es immer wieder den kurzen Abgleich: Wer schaut mich aus dem Spiegel an? Und wer soll mich aus dem Spiegel ansehen, wenn ich tief in mich hineinhöre und mir etwas wünschen dürfte?

Warum wir den eigenen Weg hinterfragen sollten

Als Investorin rate ich meinen Gründern, ihre Produkte, aber auch ihre Reise als Unternehmer immer wieder zu reflektieren. Mein Tipp: Arbeitet unaufhörlich an euch selbst und hinterfragt euch! Warum macht ihr, was ihr macht? Was ist eure wahre Leidenschaft, und eure persönliche Botschaft, von der die Welt erfahren soll?

Egal, ob ihr mit dem Gedanken an die Selbstständigkeit spielt oder etwas völlig anderes macht: In jedem von euch steckt eine ganz eigene, oft verborgene Welt. Mancher sieht sie schon in jungen Jahren vor sich. Manch anderer entdeckt sie im Laufe seines Lebens. Aber eben auch nicht jeder und das ist jammerschade. Denn diese uns eigene Welt kann nur entdecken, wer neugierig ist – auf sich selbst!

Wer sich liebt, setzt sich keine Grenzen

Judith Williams

Wie wir herausfinden, was die eigene Stimme uns sagen will

Es geht darum, in sich hineinzuhören und zu spüren, was die eigene Stimme einem sagen möchte. Vielleicht helfen euch diese Fragen dabei:

1. Wie fühlt sich mein Weg heute für mich an?
2. Welche meiner Stärken habe ich und setze ich sie wirklich ein?
3. Was sind meine Werte? Und lebe ich sie derzeit wirklich oder vernachlässige ich einige davon?
4. Habe ich meine Ziele, egal ob privat oder beruflich, im Blick oder verliere ich sie aus den Augen?
5. Wenn es keine Grenzen gäbe: Welches Leben würde ich dann heute führen?

Vielleicht kennt ihr ja auch den Satz: Sei die beste Version deiner Selbst! Was meint das eigentlich? Ich sehe es so: Mit uns selbst sind wir oft viel zu nachsichtig: Wir nehmen uns vor, regelmäßig Sport zu machen – finden dann aber doch immer wieder einen Grund, warum es diese Woche gerade nicht funktioniert hat. Wir nehmen uns vor, einem lieben Menschen einmal „danke“ zu sagen – und haben es dann doch wieder „nicht geschafft“. Kurz: Wir akzeptieren ein Ich, das unseren eigenen Ansprüchen oft nicht genügt.

Was Reflektion mit Selbstliebe zu tun hat

Versteht mich bitte nicht falsch: Das bedeutet nicht, in einen Perfektionswahn zu verfallen. Ganz im Gegenteil: Mir geht es darum, dass wir uns manchmal selbst mehr Liebe schenken sollten. Und wer sich selbst liebt, der sollte alle Potentiale, die in ihm oder ihr stecken, ausschöpfen und sich selbst nicht begrenzen. Also weniger: Nee, das passt schon so. Und mehr: Ich freue mich auf das neue Projekt! Natürlich bin ich mutig genug, das anzugehen, was mich schon so lange umtreibt. Und: Ich brauche keine Angst zu haben, loszulegen! Denkt immer dran: Niemand ist Miss Perfekt. Und das ist völlig in Ordnung und ist auch gar nicht das Ziel. Aber das heißt nicht, dass wir uns nicht hinterfragen sollten und versuchen, ein besseres Ich zu werden. Für mich ist das auch ein Stück Liebe, die man sich selbst schenkt. Und deshalb empfehle ich euch: Schaut euch immer wieder im Spiegel an. Wen seht ihr da? Und was steckt noch in dieser Person? Geht doch einmal auf Spurensuche und überrascht euch selbst!

 Eure Judith

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